Hintergrund
Über die Entstehung eines Kriminalromans
Oft werde ich gefragt, wie ich denn eigentlich auf meine Kriminalgeschichten komme. Meistens gibt es ganz alltägliche Quellen: Ein Zeitungsartikel, ein Bericht über einen realen Kriminalfall, die Erzählung eines Bekannten oder der Ärger über einen lästigen Zeitgenossen, den man am liebsten auf der Stelle los werden möchte, genügen, um den Funken zu zünden. Habe ich erst einmal Feuer gefangen, muss ich die Geschichte schreiben. Entweder als Kurzkrimi oder als Kriminalroman.
Bei Drehschluss war es ein persönliches Erlebnis, das den Grundstein für die Geschichte legte. Aus einer Anfrage, als Ghostwriterin die Biografie einer Schlagersängerin zu schreiben, wurde zwar nichts, aber die Idee zu Drehschluss war geboren, wenngleich ich die Geschichte aus der Musikbranche in die mir persönlich vertraute Film- und Medienszene verlegt habe. Den unterhaltsamsten Teil lieferten schließlich die vielen Schaupielerinnen und Schauspieler, die ich als Drehbuchautorin einerseits auf der Filmakademie in Palma de Mallorca, andererseits im Freundeskreis, auch abseits der Bühne und des Filmsets beobachten durfte. Sie alle waren ein unerschöpflicher Quell der Inspiration. Dennoch sind die Handlung und die Figuren in Drehschluss frei erfunden ...
Die Schauplätze in Drehschluss

Die imposante Kathedrale La Seu in Palma ist nur einer der Original-Schauplätze auf Mallorca. 


Das mallorquinische Städtchen Campanet am Fuße des Tramuntanagebirges dient im Roman als Film-Location. 

Brandenburger Tor und Fernsehturm in der Medienmetropole Berlin, in der Clara Bodenstein lebt und arbeitet.

Ben Schlesingers Villa in Wannsee und sein Hündchen Ava vor dem Clownbild, das ebenfalls eine Rolle spielt.

Der Alte Schlachthof in Berlin, ein Schauplatz, der in dieser Form nicht mehr existiert. Und das ist auch gut so ...